Asien

Israel: Jerusalem

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In Jerusalem habe ich es wirklich bereut, nicht sonderlich bibelfest zu sein, denn in der Altstadt hat gefühlt jede zweite Gasse eine große religiös-historische Bedeutung. Von uralten Stadtmauern umgeben, beherbergt sie u. a. ein jüdisches, christliches und muslimisches Viertel – jedes voller buntem, geschäftigem Treiben und Geschichte. Gleich am ersten Tag verlief ich mich hoffnungslos in den kleinen Gassen, doch die Erkundung ist auch für uns altstadtverwöhnte Europäer ein Genuss.
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Israel: Hebron

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Hebron ist eine in vielerlei Hinsicht besondere Stadt in Israel. Als Ort der Grabstätte der Patriarchen (u.a. Abraham und Sara) ist die Stadt sowohl für Judentum als auch Islam heilig und von größter Bedeutung. Die Stadt liegt im Westjordanland und ist  größtenteils palästinensisch bewohnt. Es leben jedoch auch mehrere Hundert jüdische Siedler in der Stadt. Dadurch ist die Stadt in mehrere Zonen unterteilt: Zone „H1“ unter palästinensischer Verwaltung und von Palästinensern bewohnt und „H2“ unter israelischer Kontrolle und von Palästinensern sowie jüdischen Siedlern bewohnt. Weiterlesen

Israel: Bethlehem & Ramallah

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Bethlehem ist natürlich primär als überlieferte Geburtsstätte Jesus bekannt und zieht so eine Großzahl an Pilgerern an. Die Stadt liegt im Westjordanland wenige Kilometer von Jerusalem und jenseits der Mauer. Diese zieht sich ein ganzes Stück unmittelbar am Stadtrand Bethlehems entlang, ragt acht Meter in den Himmel und erinnert unweigerlich an die einstigen Grenzanlagen der DDR.
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1000 Gäste, noch mehr Tuk-Tuks: Hochzeit in Indien

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Um die Hochzeits-Pause im andauernden Winter ein wenig zu überbrücken, zeige ich Euch heute ein paar Fotos auf dem Archiv. Im Dezember 2011 war ich in Indien zu der Hochzeit von Freunden eingeladen, und wurde gebeten, als zweiter Fotograf den Tag ein wenig festzuhalten. Die Feier fand in Kanpur statt, einer Industriestadt fernab jeglicher Touristenströme. Natürlich gehen die Uhren in Indien auch bei Hochzeiten etwas anders, und so begann die Zeremonie einige Stunden später, da kein funktionierender Bus aufzutreiben war, der die Gäste vom Hotel zur Zeremonie bringen konnte. Die Zeremonie fand über mehrere Stunden auf Sanskrit statt, eine Sprache, die selbst das Brautpaar nicht verstand. Es war ein faszinierender Tag, und ich freue mich, euch ein paar Eindrücke zeigen zu dürfen.
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